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Wellnesstage in Sicht

Die Nacht in meiner ersten richtigen Pilgerherberge ließ die Vorfreude auf zwei Nächte bei meiner Schwester Brigitte noch viel größer werden. Dafür hab ich heute in der Morgenmesse sogar eine Fürbitte bekommen. Mein kurze Weg, der Traun und Ager entlang, dann über Schwanenstadt bis Attnang Puchheim, war wunderschön.  Zum ersten Mal hatte ich heute Lust beim Gehen Musik zu hören. Das war  mir bisher nicht eingefallen. Ich hab nun wirklich das Gefühl meinen Rhytmus gefunden zu haben, langsam und beständig geht es dahin und wenn ich regelmäßig nach 2 Stunden den Rucksack für 10 Minuten abnehme, dann geht es auch mit meinem Rücken gut.

Bei  der Pfarrkirche haben mich Brigitte, Sarah und Lisa abgeholt – was für eine Freude! Bin ich froh, dass Brigitte und Oliver ihr Haus dirkt am Jakobsweg gebaut haben und ich hier meinen ersten Rasttag machen darf. Nach einem guten Essen, einem Kaffee und einer Dusche hat Brigitte einen Termin bei einer Physiotherapeutin ausgemacht. Um sicher zu gehen, dass ich mir von meinem Stolperer in Marbach nichts mitnehme, hab ich mir das gewünscht. Währen mich diese Frau mit ihren Goldhänden bearbeitet hat, haben die Kinder aus Brigitte eine neue Kunstfigur kreiert – falls sie nochmals  eine neue Kariere starten möchte, sollte sie es als Kliniclown probierten.image

Mein Körper fühlt sich jetzt ganz wunderbar an und ich freu mich auf zwei Nächte im gleichen Bett!

AUT Wankham bei Attnang Puchheim, Dienstag der 21.4.2015, 23,5 km