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Pausentag in Bern

Ein Pausentag tut dem Körper gut und der heutige, ganz besonders der Seele. Ich konnte heute nach mehr als vier Jahren meine liebe Schweizer Pilgerfreundin „umärmeln“ wie sie das nennt. Es hat geklappt!!! Wir haben den ganzen Nachmittag miteinander verbracht. Und es war irgendwie passend, dass wir im Fluss Aare zum traditionellem Flußschwimmen gegangen sind. Einer Völkerwanderung gleich gehen Berner und Freunde mit ihren wasserdichten Säcken flussaufwärts um sich dann im 19,7 Grad warmen Wasser flussabwärts von der Strömung treiben lassen. Unglaublich wie fein das ist – sowas hab ich noch nie erlebt, mit welcher Lebendigkeit alt und jung, arm und reich, Dosige und Hisige gemeinsam Freude an Natur, Wasser und Bewegung haben. Es versteht sich von selbst, dass meine Freundin und ich versucht haben gegen den Strom zu schwimmen – in diesem Fall allerdings ohne Erfolg. Aber es hat Spaß gemacht und belebt 😉.

Erwähnenswert ist auch, dass der ganze Fluss frei zugänglich ist und auch die Strandbäder kostenfrei benutzt werden können. Die letzten beiden Fotos habe ich aus dem Internet gestohlen, aber genauso sah es aus. Übrigens stehen in der Stadt Sitzgruppen und Sessel die frei beweglich von A nach B getragen werden können  herum ohne angekettet zu sein. Anscheinend vertraut man hier einander – könnte das nicht ein schönes Vorbild für uns sein!

Bern war gut zu uns und jetzt müssen wir nur noch entscheiden wie wir uns morgen wieder auf den Weg machen.

Bern, 2019-08-11 mit einigen Stadtkilometern